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Ihr Kind ist uns wichtig!

Betreuungszeiten

25 Stunden Buchung: 07:30 – 12:30 Uhr
Bei dieser Buchungszeit ist eine Teilnahme an den Nachmittagsangeboten grundsätzlich nicht möglich. Dazu gehören Projekte, Überraschungsnachmittage, Schulkinderbesuchsnachmittage.

35 Stunden Buchung: 07:00 – 14:00 Uhr
Bei dieser Buchungszeit bekommt Ihr KInd ein Mittagessen und hält bei Bedarf einen Mittagsschlaf. An den Nachmittagsangeboten (s.o.) kann es nicht teilnehmen. (Ausnahme:Schlaufüchse)

35 Stunden Buchung: 07:30 – 12:30 Uhr + 14:00 – 16:00 Uhr
Bei dieser Buchungszeit kann Ihr Kind an allen Angeboten des Kindergartens mit Ausnahme des Mittagessens teilnehmen.

45 Stunden Buchung: 07:00 – 16:00 Uhr
Bei dieser Buchungszeit bekommt Ihr Kind ein Mittagessen, kann ggf. einen
Mittagsschlaf halten und an allen Angeboten am Nachmittag teilnehmen.

Durch den hohen Bedarf der Buchungszeit von 07:00 – 14:00 Uhr, finden viele Angebote am Vormittag statt. Auch Kinder, die an den Nachmittagsangeboten nicht teilnehmen können, bekommen die grundlegenden Vorbereitungen für die Schule.

Nach Absprache ist eine Verlängerung der Betreuungszeit bis 16:30 Uhr möglich.

Integration im Kindergarten

Integration ist für uns selbstverständlicher Bestandteil unserer Arbeit.

In enger Zusammenarbeit mit den Eltern, externen Fachdiensten und ggf. dem Jugendamt bieten wir Kindern mit unterschiedlich ausgeprägten körperlichen, geistigen oder seelischen Herausforderung die Möglichkeit, am Kindergartenalltag teilzunehmen und dabei in den täglichen Ablauf eingebunden und daran beteiligt zu werden.

Im regelmäßigen Umgang und der Auseinandersetzung mit dem Anders-Sein kann sich eine Haltung von Toleranz und Akzeptanz bei allen Beteiligten herausbilden und die differenzierte Wahrnehmung für eigene und fremde Bedürfnisse geschärft werden. Das gemeinsame Suchen nach Lösungen und Arbeiten an auftretenden Schwierigkeiten stärkt die soziale Kompetenz und gegenseitige Vertrauen.

Angebote zur Sprachförderung, Psychomotorik sowie bei Bedarf externer Dienstleistungen ergänzen die laufende Arbeit. Wir arbeiten erfolgreich mit Fördereinrichtungen in Wermelskirchen zusammen z.B. der Frühförderstelle der Lebenshilfe, der psychologischen Beratungsstelle sowie Logopäden. Eine Kooperation im Bereich Krankengymnastik ist angedacht.

Als evangelische Einrichtung begegnen wir Familien anderer Bekenntnisse oder ohne Konfessionen mit Wertschätzung und Achtung ihrer Traditionen. Auseinandersetzung mit religionspädagogischen Themen bieten wir in den Stuhlkreisen und regelmäßigen Gottesdiensten.
Bitte sprechen Sie uns an. Wir sind offen für Ihre Fragen und freuen uns auf Ihr Kind.

Gelebte Entspannung

Beim Thema „Stress“ hat jeder sein eigenes, ganz individuelles Bild vor Augen. Egal ob Erwachsener oder Kind, in unserer schnelllebigen Zeit, bleibt kaum einer von den negativen Auswirkungen verschont.

Dabei ist der Stress an sich erst einmal gar nichts Schlimmes. Stress in seiner ureigensten Form befähigt uns, in Gefahrensituationen in Sekundenbruchteilen zu reagieren. Unser Körper schüttet zu unserer Unterstützung jede Menge Hormone aus, die uns zu Höchstleistungen anspornen. Wenn uns im Straßenverkehr jemand die Vorfahrt nimmt, wir ein fallendes Kind gerade noch auffangen, oder wir z. B. beim Fußballspielen unserem Gegner blitzschnell den Ball abjagen, ist das durchaus positiv. Auch während wir von Termin zu Termin hetzen ist eine extra Dosis Adrenalin hilfreich.

Ist die brenzlige Situation überstanden können wir uns gemütlich zurück lehnen und uns erholen. Wenn dafür aber die Zeit fehlt, ist unser Körper nicht in der Lage, die ausgeschütteten Hormone wieder abzubauen. Wir stehen unter ständiger Spannung, die an unserem Körper und unserer Seele nicht spurlos vorüber geht. Von Verspannungen, über Kopfschmerzen bis hin zu Herzinfarkten oder psychischen Erkrankungen (um nur einige, mögliche Folgen zu nennen) reicht die Palette der möglichen Auswirkungen.

Erschreckender Weise erleben das nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kinder, die oft einen ebenso vollen Terminkalender haben. Aus diesem Grund vermitteln wir den Kindern während der Kindergartenzeit ganz bewusst den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung. Sie sollen sich, ihren Körper und ihre Grenzen einschätzen lernen und sich vor allem auch Entspannungstechniken aneignen.

Psychomotorik

Wer war schon einmal in einer echten Höhle?
Kennt ihr Tiere, die in einer Höhle leben?
Sollen wir uns auch mal eine Höhle bauen?
– Klar, aber dann brauchen wir …

Und schon wird überlegt und geplant, Absprachen getroffen und Material herangeschafft. Manches ist so schwer, dass es einer alleine nicht schafft, also wird sich gegenseitig geholfen. Manches klappt nicht wie gedacht – Problemlösungen müssen her. Ideen werden entwickelt, wieder verworfen, gemeinschaftlich umgesetzt. Als der Turnraum endlich mit den unterschiedlichsten Dingen zugestellt und diese mit Tüchern und Decken abgedeckt sind, beginnt das Kriechen, Verstecken und gemütliche Verweilen in unserer Höhle mit ihren vielen verzweigten Geheimgängen und diversen Ein- und Ausgängen.

So oder so ähnlich läuft am Montagmorgen unsere psychomotorische Förderstunde ab, an der etwa 10 Kinder aus allen drei Gruppen teilnehmen. Manchmal gebe ich ein Thema vor, manchmal nehme ich die Ideen der Kinder aus den vorherigen Stunden auf. Es gibt auch Stunden, in denen wir mit bestimmten Materialien experimentieren, spielen und Spaß haben, wie z.B. mit Frisbees, Bällen, Garnrollen, Wäscheklammern, Rollbrettern oder Zeitungen.
Wichtig ist, dass alle Spaß haben und dass jeder seinen Platz findet.
Ob dies gelungen ist, zeigt sich am Ende unserer Stunde, wo wir nach einer kurzen Entspannungsphase unsere Smiley-Runde machen. Hierbei geht es um eine Reflexion der gemeinsamen Zeit. Hat mir die Stunde Spaß gemacht, was war gut, was war für mich nicht so gut? Hierbei lernen die Kinder ganz nebenbei ihre Gefühle einschätzen und auch zu äußern. Für mich ist dieses Feedback immer hilfreich.

Warum aber überhaupt Psychomotorik?
Kinder erschließen sich über Bewegung die Welt. Vielfältige Erfahrungen über sich, über ihre Umwelt und über das Verhältnis zu dieser Umwelt werden dabei gewonnen. Kinder erleben sich als wirkungsvoll. Sie erkennen eigene Stärken und ihre Schwächen, lernen sich selbst besser einschätzen und auch mit Misserfolgen umgehen. Kinder treten in Auseinandersetzung mit anderen und lernen dabei soziales Handeln und erweitern ihre Sprachkompetenz. Kinder werden gefördert in ihrer Bewegungssicherheit. Sie trainieren ihr Gleichgewichtsgefühl, Kraft und Ausdauer, ihre Geschicklichkeit und ihre Koordinationsfähigkeit. Sie wagen Neues und erweitern dadurch ihr Fertigkeitsrepertoire, ihre Phantasie, Kreativität und ihr Selbstbewusstsein. Bewegtes Lernen ist immer ein Lernen mit allen Sinnen und kommt den Kindern, die immer gerne in Bewegung sind, sehr entgegen.

Erfahrung kommt von Fahren

Fortschritt kommt von Schreiten …

Es ist Bewegung, die uns buchstäblich weiterbringt.

Angebote für Vorschulkinder (Schlaufüchse)

Erlebnistage
An diesen Tagen treffen wir uns pünktlich jeweils um 9:00 Uhr
im Kindergarten und sind jeweils um 12:15 Uhr wieder zurück.

Wir starten bei jedem Wetter (außer Gewitter) mit entsprechender
Kleidung (ganz wichtig!) und ausreichend Proviant.

Schlaufüchse
Jeden Mittwoch treffen sich die Vorschulkinder im Kindergarten. An diesen Nachmittagen bieten wir den Kindern Aktionen zu den vom Land NRW vorgeschriebenen Bildungsbereichen an. Dazu gehören:

Bewegung
Spielen und Gestalten/ Medien
Sprache
Natur und kulturelle Umwelt
Sozialverhalten

Die Kinder können ohne vorherige Anmeldung gebracht werden.
Donnerstags versuchen wir einen kleinen Überblick über den vergangenen Tag auszuhängen. Die Teilnahme ist für die Kinder freiwillig. Eine Bekanntgabe der geplanten Aktionen wird es von uns aus aber nicht geben. In erster Linie geht es an diesen Nachmittagen nicht darum tolle Angebote auszusuchen, sondern zu allen Bildungsbereichen eine Förderung zu erhalten.

Mittwochs 14.00 – 16.00 Uhr